Staffelsteiger-Weingeister

Historie

“Schlurger” nennen alte Esslinger noch heute das runde Türmchen in den Weinbergen auf dem Ailenberg zwischen Rüdern (Esslinger Gemarkung) und Obertürkheim. Der Name Ailenberg ist schon um die Wende vom 13. und 14. Jahrhundert bezeugt, und zwar als Ölberg oder Ölenberg. Das abgelegene und auffällige Türmchen in den Weinbergen mag die Phantasie der Esslinger angeregt haben und so erzählt man sich denn “von altersher” vom “Schlurger”, einem guten Geist, der die Weinberge in seine besondere Obhut genommen hat. Zur Zeit der Blüte und erst recht zur Zeit der Lese “schlurgt” er, der Schlurger, allnächtlich durch die Weinberge, um sie zu hüten. Und je öfter man des Nachts den Schlurger in den Weinbergen höre, so erzählen alte Wengerter, desto sicherer könne man sich sein, dass die Ernte gut werde und der Wein auf’s Beste gerate.

Häsbeschreibung

Die Maske im Wappen, ist bis auf den Kopfschmuck dem Original abgenommen. Der Kopfschmuck hat weissgraue Haare, die etwa Schulterlang sind. Die Farbe ist dem Trollinger Rot angepasst. Die Skizze des Häs, ist mit Änderungen und Zusätzen beschriftet, wobei die verlaufenden Farben nicht umsetzbar sind und wir aus diesem Grund mit zwei oder drei abgesetzten Farben innerhalb eines Häs arbeiten, immer mit der Maßgabe pro Häs nur Rot oder Weißwein darzustellen. Zum Gesamtbild dazugehörend ein Glockengürtel „ Schiurgen“ zu unterstreichen.