Die verhexten Kühe

Historie

Aus Spaß an geselligen Abenden, Feiern und Fasching wurde der Verein 1990 gegründet. Die Geschichte der verhexten Kuh von Esslingen war Grundlage für die Entstehung unserer Maskengruppe. Do iß im letzte Sommer, so um Johanni rum mei Ma z' Eßlinge 's Morgens vorm Haus g'stände und hat in Kuhstall guckt. „Jergfrieder“ sait dr Nachbar „was fehlt dir“ „Ach i mags nit sage“, sait er, „mei Kuh ist fast hi“, sait er, „Ha was hat denn“ sait d'r Nachbar. „Narr, anstatt Milch geit se Bluet““So ? ha narr gang du zum Schmidmichel und sags em no, der sa dir glei helfe“. Da ist mei Ma glei zom Schmidmichel ganga hat em aber net antroffe und hat zu seim Weib g'sait „Wo isch dei Ma?“. „In d'r Kelter“ sait se. „I muß naus zu em!“hat mei Ma g'sait : und gaht glei wieder fort naus zom Schmidmichel ind' Kelter. „Was suchst?“ sait d'r Michel.Was i vor mir seh sait mei Ma. „Ja was witt denn?“ sait d'r Michel. Ach denk dir no, mei Kuh ist mit fast hie,anstatt Milch geit se Bluet“. „So?“ sait d'r Michel “hast am letzte Freitag eher ebbes etwas ausausg'lehnt“ Ja himmelsapperment mein Zuber“ sait mei Ma. „laß guet sei sait d'r Michel; uf de Mittag will i num komme. Und do isch der au kommen und hat zu mir g'sait i soll de Melkschemel bringe; und wie i ihn bracht hau, hat er g'saiti soll nunter sitze un melke. Narr haun i g'sait des dur i it; se stampft als so. „ was stampft as so, wart du Himmelsappermenter, du! sait d'r Michel und schlägt dui Kuh an d' Seit na, daß i glaub hau de Rippe brechet alle nei. Un do haun i g'molke und d'r Michel hot allweil ärger zug'schlage und gucket d' schönst Milch is komme en ganze Kiebel voll han i z'samme kriegt. Am andre Tag hat s g'hoise, der alt Ziegler lieg im Bett und sei krank, d'r Arm sei ihn a'geschla und er sei ganz blau an d'r Seit. Seither isch die Kuh am zunehme und geit viel Milch.

Häsbeschreibung