Därles Bärbla

Historie

In Anlehnung an die Legende der Därles- Bärbla wurde 1985 die Maskengruppe der Därles- Bärbla gegründet. Der Wärter des Klostertores um 1590 hatte 12 Töchter - 6 Zwillingspaare - Wegen ihrer Ähnlichkeit verwechselte der Vater oft ihre Namen, was die Kinder zu nutzen verstanden. Er gab deshalb allen den Beinamen Bärbel. Die Mädchen pflegten von Kind an eine besondere Freundschaft mit den Buben der Klosterfischer, allerdings gegen den Willen der alten Fischer. lm Torhaus des Klosters wohnte auch die alte Burgl, die über das Feuer wachte. In der Feuerstube konnten sich die Verliebten heimlich treffen. Am Barbaratag, dem Namenstag der Torbärbein wie die Mädchen genannt wurden, ging der Fischer-Zunftmeister schimpfend durch das Tor zur Kirche. Um ihn zu ärgern fragten die jungen Leute, wann denn die erste Fischerhochzeit mit einer Torbärbel stattfinde. Der Fischer ließ sich zu dem Schwur verleiten : Eher müsste 12 Hexen an Dreikönig in meiner Stube stehen, bis eine Torbärbel Fischersfrau würde. Nach dem Rat der alten Burgl schlüpften die Bärbeln, die hübsche Mädchen mit blonden Zöpfen waren, in alte Kleider, banden lange Nasen und Kopftücher um und stürmten mit Besen bewaffnet beim 12 Uhr Schlag der letzten Rauhnacht ins Haus des Fisches. Wohl oder Übel gab er zur Hochzeit seines Buben mit der ältesten Torbärhel seinen Segen. Da sich in der Legende mehrere Mädchen in Hexen verkleideten ist die „Därles-Bärbel“ ein Gruppenhäs.

Häsbeschreibung

Da sich in der Legende mehrere Mädchen in Hexen verkleideten ist die „Därles-Bärbel“ ein Gruppenhäs. Die dunkle Hexenmaske mit weiß umrandeten Augen, roter Nase und Wangen , dazu die zwei Reißzähne machen einen grausliches Aussehen, das Kopftuch, rot mit weißen Tupfen. Eine schwarze Bluse und der Rock rot oder grün dazu die Schürze rot oder grün je entgegen der Farbe des Rockes, die Spitzenhose ist weiß und der Unterrock rot-weiß kariert. Schwarze Schuhe und Handschuhe und rot-weiß gestreifte Strickstrümpfe runden das Häs ab. Dazu wird ein Besen getragen.